BVK verliert nur 35 Organisationen

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Sehr grosse Mehrheit entscheidet sich für die BVK

Die BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich hat eine überwältigende Mehrheit ihrer angeschlossenen Arbeitgeber und Arbeitnehmer mit ihrem Sanierungskonzept und ihren künftigen Leistungen überzeugt: 96,5 Prozent der Aktivversicherten bleiben bei der BVK. Dies obwohl die meisten Arbeitgeber den neuen Anschlussvertrag detailliert analysiert, Berater beigezogen und Konkurrenzofferten eingeholt haben. Rund 75‘100 Aktivversicherte profitieren damit von der Einmaleinlage des Kantons.

«Dies ist ein sehr grosser Vertrauensbeweis», sagt BVK-Chef Thomas R. Schönbächler nach dieser umfassenden Erneuerung der Anschlussverträge: «Die Tatsache, dass uns nur sehr wenige angeschlossene Gemeinden und Organisationen verlassen, beweist endgültig, dass das Sanierungskonzept für die BVK ausgewogen und fair ist, das die Finanzdirektion und der Regierungsrat dem Kantonsrat vorgelegt haben.» Der neue, fünf Jahre laufende und für alle einheitliche Anschlussvertrag musste bei sämtlichen Gemeinden und Organisationen nicht nur vom Arbeitgeber, sondern auch von den Mitarbeitenden gutgeheissen werden.

Weiterhin über 100‘000 Versicherte

Von den 531 angeschlossenen Organisationen hat die BVK nur 35 Kündigungen erhalten. 22 weitere Verträge sind nicht erneuert worden, weil sie mit anderen zusammengelegt worden sind, was sich für die BVK mit Blick auf den administrativen Aufwand vorteilhaft auswirkt. Anfang 2013 wird die BVK also mit 474 Anschlussverträgen in die Sanierungsphase starten.

Von den 35 Kündigungen betrafen nur drei eine Organisation mit über 200 Aktivversicherten. Dabei handelt es sich durchwegs um Spitäler: die Universitätsklinik Balgrist in Zürich (645), das Spital Männedorf (534) und das See-Spital in Horgen (501). Von Politischen Gemeinden stammten lediglich sieben Kündigungen, von Schulgemeinden drei; die übrigen betreffen diverse kleine Organisationen mit grösstenteils weniger als 20 Versicherten.

Die Zahl der Aktivversicherten sank damit per Ende November um 2740 auf neu 75‘110 (minus 3,5 Prozent). Weil die zu einem anderen Versicherer wechselnden Gemeinden und Organisationen ihre Altersrentenbeziehenden in der BVK lassen konnten, stieg der Anteil der Rentnerinnen und Rentner an allen BVK-Versicherten von 27,9 auf 28,6 Prozent. Insgesamt zählt die BVK nach heutigem Stand und unter Berücksichtigung der Kündigungen 105‘201 Versicherte (bisher 108‘036). Sie ist damit weiterhin die grösste Pensionskasse der Schweiz.

Sehr viele positive Rückmeldungen

Die Finanzdirektion und die BVK bedauern alle Austritte – vor allem im Interesse der ausscheidenden Aktivversicherten, die nun nicht von der Einmaleinlage des Kantons von zwei Milliarden Franken und der damit finanzierten altersabhängigen Aufwertung ihres Freizügigkeitskapitals um bis zu 7,3 Prozent profitieren können. Diese Aufwertung federt namentlich bei den älteren Versicherten die Auswirkung der reduzierten Umwandlungssätze auf die künftigen neuen Renten wirkungsvoll und sozialverträglich ab.

Die Finanzdirektion war stets überzeugt, dass die BVK auch mit der Sanierung weiterhin sehr gute Leistungen anbieten kann, dass die Versicherten von der Grösse der BVK und ihrer geringen Verwaltungskosten profitieren und dass es deshalb nicht zu der von einzelnen Medien angekündigten Welle von Austritten kommen wird. Die BVK stand in den letzten Monaten und Wochen in einem intensiven Kontakt mit vielen angeschlossenen Gemeinden und Organisationen, darunter auch grossen Arbeitgebern, welche die Evaluation äusserst professionell angegangen sind. Dabei hat die BVK über die Vertragsunterzeichnung hinaus sehr viele positive Rückmeldungen erhalten. Die Pensionskasse wird die durch den Vertragserneuerungsprozess gefestigten Kundenbeziehungen weiter intensivieren.

Foto: © BVK

(Communiqué, 11.12.2012)

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