BVG: Massnahmen für ältere Arbeitnehmende (ab 01.01.2011)

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Berufliche Vorsorge: Massnahmen für ältere Arbeitnehmende (ab 01.01.2011)
Der Bundesrat hat die Massnahmen zugunsten von älteren Arbeitnehmenden in der beruflichen Vorsorge auf den 1. Januar 2011 in Kraft gesetzt.

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Die Bundesversammlung hatte die Massnahmen im Dezember 2009 verabschiedet.

Die Massnahmen für ältere Arbeitnehmer sollen die Arbeitsmarktbeteiligung fördern und den Verbleib im Arbeitsmarkt begünstigen. Die Vorsorgeeinrichtungen können älteren Versicherten ab 2011 folgende Neuerungen anbieten:
 

- Versicherte, die ihr Arbeitspensum ab dem 58. Altersjahr reduzieren
   (Lohnkürzung um höchstens die Hälfte), können ihren bisherigen
   versicherten Verdienst weiterführen.

- Versicherte, die auch nach dem ordentlichen Rentenalter erwerbstätig
   bleiben möchten, können bis zur Vollendung des 70. Altersjahres weiter
   Beiträge an ihre Vorsorgeeinrichtung einbezahlen.

 

Diese Massnahmen gehören zum ersten Teil der in drei Etappen umgesetzten Strukturreform in der beruflichen Vorsorge. Die zweite Etappe mit verschärften Governance-Vorschriften für Pensionskassen soll am 1. Juli 2011 in Kraft treten. Die dritte Etappe schliesslich betrifft die verstärkte Aufsicht in der 2. Säule und soll am 1. Januar 2012 in Kraft treten. Vorgesehen ist dabei insbesondere die Einrichtung einer Oberaufsichtskommission.