Angebotsmieten in der Schweiz im Juni 2012 weiter gestiegen

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Weiter steigende Angebotsmieten in der Schweiz

Im Juni 2012 steigen die Schweizer Angebotsmieten um 0,1 Prozent. Im Vergleich zum Juni 2011 resultiert ein Anstieg von 1,7 Prozent. Der homegate.ch Index «Schweiz» steht neu bei 120,2 Punkten.

Gemäss homegate.ch ist bei den Schweizer Angebotsmieten im Juni 2012 eine Erhöhung um 0,1 Prozent auf einen Indexstand von 120,2 Punkten zu verzeichnen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat steigen die Mieten um 1,7 Prozent.

Zu diesem Ergebnis kommt der homegate.ch-Angebotsmietindex, der vom Immobilienportal homegate.ch in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) erhoben wird. Er misst die monatliche, qualitätsbereinigte Veränderung der Mietpreise für neue und wieder zu vermietende Wohnungen.

Keine Veränderung in Zürich, Anstieg in Basel

Im Juni 2012 bleiben die Mieten in der Region Zürich unverändert auf einem Indexstand von 119,5 Punkten. In der Region Basel steigt der Index um 0,2 Prozent auf einen Stand von 110,4 Punkten. Die Region Bern verzeichnet eine Teuerung der Angebotsmieten um 0,5 Prozent und erreicht einen Indexstand von 122,9 Punkten. Im Vergleich zum Vorjahresmonat steigen die Mieten in Bern um 1,4 Prozent und in Zürich um 2,0 Prozent, während in Basel ein Rückgang von 0,1 Prozent gemessen wird.

Preisanstieg in allen Segmenten

Im Juni 2012 steigen die Angebotsmieten der alten Wohnungen um 0,2 Prozent auf einen Indexstand von 118,9 Punkten. Die Angebotsmieten der neuen Wohnungen steigen gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent auf einen Indexstand von 123,9 Punkten. Das Segment der kleinen Wohnungen verzeichnet einen Preisanstieg von 0,2 Prozent auf einen Indexstand von 119,6 Punkten. Bei den grossen Wohnungen wird ein Preisanstieg von 0,1 Prozent gemessen, was in einem Indexstand von 121,6 Punkten resultiert. Im 12-Monate-Vergleich zeigt sich in allen Segmenten eine Mietpreisteuerung. Am stärksten steigen mit 2,5 Prozent die Mieten der neuen Wohnungen, gefolgt von den kleinen Wohnungen mit 2,0 Prozent. Sowohl die alten als auch die grossen Wohnungen verteuern sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,2 Prozent.

Quartalswerte der übrigen Regionen

Im 2. Quartal 2012 werden für die Regionen Ostschweiz und Tessin steigende, für die Region Zentralschweiz sinkende Angebotsmieten verzeichnet. Der Anstieg beträgt für die Regionen Ostschweiz und Tessin 0,8 Prozent. Die Indexstände liegen neu bei 116,6 Punkten (Ostschweiz) und 118,7 Punkten (Tessin). In der Region Zentralschweiz ein Rückgang um 0,3 Prozent auf einen neuen Indexstand von 123,1 Punkten gemessen. Verglichen mit dem Vorjahresquartal zeigt die Region Ostschweiz mit plus 1,9 Prozent den deutlichsten Anstieg der Angebotsmieten, gefolgt von der Region Tessin mit 1,7 Prozent. In der Region Zentralschweiz wird über das letzte Jahr ein Anstieg von 1,2 Prozent gemessen.

Qualitätsbereinigung

Die Entwicklung der Angebotsmietpreise für die Schweiz wird um die unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert. Der Vorteil dieser so genannten hedonischen Methode liegt darin, dass die wirkliche Mietpreisentwicklung für neue und wieder zu vermietende Wohnungen auf homegate.ch abgebildet wird. Der homegate.ch-Angebotsmietindex ist der einzige qualitätsbereinigte Mietpreisindex der Schweiz.

Die Grafiken

Die Grafiken zu den einzelnen Auswertungen können Sie hier als PDF herunterladen.

(Communiqué, 11.07.2012)